IKMF

International Krav Maga Federation (IKMF)

IKMF Logo

Die International Krav Maga Federation (IKMF) ist die weltweit größte Krav-Maga-Organisation und hat ihren Hauptsitz in Netanya, Israel. Sie wurde 1996 von führenden Krav Maga Experten auf Wunsch von Imi Lichtenfeld ins Leben gerufen, um die globale Verbreitung des Krav Maga voranzutreiben. Die IKMF unterrichtet weltweit sowohl im zivilen Bereich als auch Angehörige von Behörden, militärischen Einheiten, Sicherheitsdiensten sowie Personenschützer. Die Erkenntnisse und Rückmeldungen aus der Zusammenarbeit im professionellen Bereich und die damit verbundene Anpassung und Verbesserung der Techniken machen Krav Maga zu einem besonders praxistauglichen System der Konfliktbewältigung. Das Global Instructor Team (GIT) bildet auf der ganzen Welt Krav-Maga-Instructoren aus, leitet Weiterbildungen und kontrolliert die Qualität der Ausbildung.

In Deutschland ist die IKMF seit 2002 aktiv, mit derzeit mehr als 30 Standorten/oder Trainingszentren, die dem Verband angehören. Hier geht es zu deutschen Verbandsseite: http://www.ikmf-kravmaga.de

Avi Moyal, Vorsitzender der IKMF, erklärt was Krav Maga ist

 

Geschichte des Krav Maga
„ … so that one may walk in peace..“ (Imrich Lichtenfeld)

Portrait Imrich Lichtenfeld Imrich Lichtenfeld (hebräisch: Imi Sde-Or, * 1910 in Budapest, Königreich Ungarn; † 9. Januar 1998 in Netanja, Israel) entwickelte das Krav Maga System. Er wuchs in in Bratislava in der heutigen Slowakei, damals aber noch im Königreich Ungarn, auf. Lichtenfeld war ein vielseitiger Sportler, der viele Wettkämpfe im Boxen und Ringen gewann, aber auch als Turner und Tänzer erfolgreich war. Von seinem Vater, einem Polizisten, der die Polizei Bratislavas in Selbstverteidigung unterrichtete, lernte er Jiu Jitsu.

Ende der 1930er Jahre kam es vermehrt zu antisemitischen Ausschreitungen. Imi stellte aus jüdischen Ringern und Boxern eine Schutztruppe für die jüdische Bevölkerung auf. Während der vielen Straßenschlachten – in welchen die Schutzgruppe meist zahlenmäßig weit unterlegen war – lernte er, dass sportliche oder zu kunstvolle Techniken nicht für einen realen Überlebenskampf geeignet sind. Daraufhin fing er an, aus einfachen Grundlagen effektive Methoden für die Nahkampfausbildung zu entwickeln. Die Grundidee des Krav Maga war geboren!

1940 floh Imi aus der Slowakei und diente zwei Jahre in der Tchechischen Legion unter Britischem Kommando in Nordafrika und dem mittleren Osten, bevor er 1942 nach Palästina einreisen durfte. Vor der Gründung des Staates Israel war Imi als Ausbilder in der Haganah, der israelischen Miliz tätig. Dort erteilte er Unterricht in Nahkampf, da die jüdischen Kämpfer meist schlecht bewaffnet waren. Aus diesem Unterricht entwickelte sich das Krav Maga.

Mit der Gründung des Staates Israel (1948) wurde Lichtenfeld Chefausbilder der Israel Defence Force (IDF, der neugegründeten Armee Israels) für die Bereiche Krav Maga (Nahkampf) und Leibeserziehung. In den nächsten 20 Jahren prägte er wie kein anderer den Begriff Krav Maga als Synonym für den Nahkampf beim israelischen Militär. Später adaptierte Imi Lichtenfeld Krav Maga für die Bedürfnisse von Polizisten und Zivilisten. 1996 gründete Eyal Yanilov gemeinsam mit weiteren Schülern Lichtenfelds auf dessen Wunsch hin die International Krav Maga Federation, um die weltweite Verbreitung des Krav Maga zu fördern.

Bis zu seinem Tod im Januar 1998 arbeitete Imi Lichtenfeld an der Optimierung, Anpassung und Entwicklung des Krav Maga im Hinblick auf die Anwendungsmöglichkeiten im professionellen und zivilen Bereich.

Imrich Lichtenfeld verstarb 1998 im Alter von 87 Jahren in Netanja, Israel.

 

 

IKMF-Verbandsmitgliedschaft:
Schülern der Krav Maga School ist es möglich bei der IKMF Verbandsmitglied zu werden.
Nur IKMF-Verbandsmitgliedern mit aktuell gültigem Pass ist es möglich an Level-Prüfungen teilzunehmen, sowie Rabatte auf offizielle IKMF-Events zu bekommen. Bitte wenden Sie sich an unsere Instructoren für weitere Informationen.
Verbandsgebühren: 1. Jahr: € 25,–  (IKMF-Pass wird ausgestellt und per Post zugesandt)
Für jedes darauffolgende Jahr: € 20,–